4 Kommentare
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Avatar von Igor Jantzen

Mir hilft es anschauliche Beispiele zu verwenden, z.b. den Hausbau da wird es jedem klar und man erkennt selber die weiteren Probleme. Elektriker und Fensterbauer sind nicht abgestimmt, rate mal wer kein Kabel durch das Fenster ziehen kann ( es ist eine Überschneidung zur Integrationsarchitektur, fair bleiben). Zudem kämpft man auch meistens mit der nicht Beachtung/ Verwendung des Models, das ist der viel spannendere Punkt. Die meisten Hausherren haben nie gelernt die Hauspläne zu lesen, aber wenn es das eigene Haus ist geht es plötzlich wie von selbst.

Avatar von Hendrik Dahmke

Das Hausbeispiel trifft es sehr gut - ich habe Claude Mal gefragt wie ich mein Job meiner 3 jährigen Tochter erklären kann: Jeder Baut ein Schloss aus Lego, das Schloss ist so groß das niemand eine Übersicht hat & ich baue eine Karte für das Schloss.

Dein zweiter Punkt ist der interessantere: Wenn das Haus einem selbst gehört, liest man plötzlich die Pläne. Die persönliche Relevanz schafft die Motivation zur Fluency. Die Frage ist, wie wir das in Projekten erzeugen, wo das System niemandem persönlich gehört

Avatar von Igor Jantzen

Beim Hausbau ist es tatsächlich sehr einfach durch die persönliche Haftung der Gewerke (bei Kleinbetrieben besonders). Bei Angestellten sind die Auswirkungen sehr weit weg und indirekt, je größer das Unternehmen desto diffuser. Mercedes hat es (zumindest in einem Bereich) mit Prozessverpflichtung gemacht, kein Chance ohne Architekturintegration. Durch Zielsetzung und Bonikopplung auch erreichbar. Alles kein Hexenwerk, sobald man versteht was das Problem ist kann man eine Lösung finden.

Avatar von Hendrik Dahmke

Spannend & danke für deine Einblicke! Da sind wir uns einig: Sobald man versteht was das Problem ist, kann man eine Lösung finden